kouehe-ps8-2.jpg

Die Regierung nervt - aber es wird Weihnachten!

Die Regierung nervt - aber es wird Weihnachten!

Was soll denn das schon wieder?
Fällt denen da oben nichts Besseres ein? Müssen die uns ständig schikanieren?
Sich dagegen wehren? Aussichtslos!
Wie man die Vorgaben umsetzen und leben soll - das interessiert keinen.
… und so mussten sich die hochschwangere Maria und ihr Mann Josef nach Bethlehem quälen, weil die Regierung ausgerechnet jetzt jeden Bürger zählen wollte, aber nicht da, wo er lebte, sondern da, wo der Mann geboren worden war.

Allein diese Szene macht mir zwei Dinge deutlich:
    1    Es gibt nichts Neues unter der Sonne.
    2    Gott lässt sich durch nichts und niemanden aufhalten.

Diese Welt ist nicht das Paradies - auch wenn wir durchaus paradiesische Zeiten erleben können. Es kann aber auch ganz anders ablaufen. Was war das für ein Aufwand, eine Qual für Maria und Josef, anstatt bei booking.com zu buchen, von Tür zu Tür zu ziehen, um einen Unterschlupf für die Nacht zu bekommen! Anstelle eines gemütlichen Doppelzimmers mit Du/WC waren sie unendlich froh, wenigstens in einem Stall eine Ecke zu finden. Nicht in einem hygienischen Kreißsaal, sondern in diesem Stall kam das Kind zur Welt, nicht in einem schönen Bettchen auf Rädern, sondern in einer Futterkrippe war sein Schlafplatz.
Ich glaube, wir haben es trotz aller Coronamaßnahmen viel angenehmer an diesem Weihnachtsfest, als Maria und Josef es hatten.



Aber warum spreche ich nur von Maria und Josef?
Das Kind, das in diese Umstände hineingeboren wird, ist Jesus Christus. Gott höchstpersönlich. Während Maria und Josef NICHT wussten, was sie erwarten würde, wusste es der lebendige Gott ganz genau. Voller Absicht und exakt ausgewählt hat er diesen Zeitpunkt: „Als die Zeit erfüllt war“.

Doch als die Zeit dafür gekommen war, sandte Gott seinen Sohn.
Er wurde ´als Mensch` von einer Frau geboren und war dem Gesetz unterstellt.
Auf diese Weise wollte Gott die freikaufen, die dem Gesetz unterstanden;
wir sollten in alle Rechte von Söhnen und Töchtern Gottes eingesetzt werden
(Galater 4,4-5)

Gott wusste genau, was er wann tat. Er hat sich nicht nur von diesen Umständen nicht abschrecken lassen, er hat sie bewusst gewählt.
Warum tat er das??

Ich glaube, dass Gott uns damit zeigenwill, dass er sich nicht zu schade ist, in die Nöte unseres Lebens hineinzukommen, dass er auch schwierigste Umstände mit uns teilen will. Dazu gehört auch, dass dort, wo Jesus hineinkommt, Hoffnung und Zukunft kommen. Jesus musste danach erst einmal fliehen, wurde Asylant. Sein Leben war nicht paradiesisch, aber er lebte es für uns, damit es auch für uns einmal „echt himmlisch“ werden kann.

Jesus ist die Freude, die alle Umstände überstrahlt.
Jesus ist die Hoffnung, selbst wenn alles dagegen spricht.
Jesus ist die Zukunft, die niemandem geraubt werden kann, der Jesus hat.

In diesem Sinn wünsche ich euch ein richtig fröhliches und gesegnetes Weihnachtsfest
mit dem Herrn Jesus!
Walter Undt

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.