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Suche Frieden - jage ihm nach!

Bild sein. Ich habe auch einige Jahre in Frankfurt gearbeitet und bin mit Bus und Bahn gefahren. Meistens war es ärgerlich, wenn ich so knapp zu spät kam - noch ärgerlicher war es, wenn ich durch meine Versäumnisse zu spät kam und nur noch die Rücklichter zu sehen bekam.
„Suche Frieden und jage ihm nach!“ lautet das Bibelwort, die Jahreslosung, für 2019. Mich erinnert das an abfahrende Busse und Bahnen. Auch beim Frieden kann es ein „Zu spät“ geben.
Da hat man die Freundschaft überreizt, hat die Signale des Anderen nicht wahrgenommen oder nicht wahrnehmen wollen, vielleicht weil man selbst zu emotional in der Sache drin war. Ein Wort ergab das andere - und dann war der Ofen aus, der Friede gestorben. Für ein "Hätte ich doch früher....“ ist es nun zu spät.
Der Friede kommt nicht von allein. Man muss ihn wollen, genauer gesagt, beide müssen ihn wollen. Aber einer muss immer den ersten Schritt machen. „Jage dem Frieden nach!“ heißt, aktiv zu werden. In aller Regel bedeutet das, zuerst einmal den inneren Schweinehund zu überwinden, das Böse loszulassen. Das ist eine Willensentscheidung. Nur so kann der erste Schritt zum Frieden gelingen. Wir wissen nicht, was das neue Jahr uns bringen wird - aber wir können dem Vorbild Jesu folgen und immer da, wo es in unserer Macht steht, dem Frieden nachjagen, das Böse überwinden, alles versuchen, „den Bus doch noch zu erreichen“ und den ersten Schritt tun. Auch da, wo es uns besonders schwer fällt. Spaß ist etwas anderes, aber Frieden ist unbezahlbar!

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