Aufruf an evangelische Christen

Wir bitten alle Christen eindringlich: Bekennt euch in Kirche und Gesellschaft dazu, dass die Bibel Gottes Wort ist, völlig zuverlässig und darum Maßstab für Glauben, Leben und Lehre! Vertraut Gottes Zusagen und gehorcht seinen Geboten!
Wir bitten Pfarrer, Pastoren und Gemeindeleitungen eindringlich: Setzt euch dafür ein, dass in den Gemeinden die Autorität der Bibel als Wort Gottes anerkannt wird und dass in den heute kontroversen Fragen biblische Positionen gelehrt werden! Erklärt öffentlich, dass ihr keine Segnung oder Trauung gleichgeschlechtlicher Paare durchführen werdet.
Wir bitten ehrenamtliche und hauptamtliche Leiter von christlichen Verbänden und Werken eindringlich: Bekennt euch durch öffentliche Stellungnahmen zur Autorität der Bibel als Wort Gottes und in den heute kontroversen Fragen zu biblischen Positionen! Nehmt so eure Leitungsaufgabe wahr und gebt nach innen und außen Orientierung!
Wir bitten alle Verantwortlichen in Kirchen, Gemeinden, Gemeinschaften, Verbänden und Werken, die sich zur Autorität der Bibel als Wort Gottes bekennen und in den heute kontroversen Fragen öffentlich biblische Positionen beziehen, eindringlich: Verbindet euch lokal, regional und überregional in geeigneten Organisationsformen, um euch gegenseitig zu unterstützen, die Gemeinden zu stärken und gegenüber Kirchenleitungen sowie in der Gesellschaft gemeinsam Stellung zu beziehen! Fördert die einladende Verkündigung des Evangeliums durch alle Formen der persönlichen und öffentlichen Evangelisation!

Wir wollen uns gegenseitig in der öffentlichen Auseinandersetzung stärken. Zu verschiedenen Zeiten sind öffentliche Stellungnahmen zu unterschiedlichen Themen nötig. Nachdem der Staat und viele Kirchenleitungen gleichgeschlechtliche Partnerschaften als Ehe anerkannt haben, halten wir es heute für notwendig, dass Gemeindeleitungen öffentlich erklären, dass sie gleichgeschlechtliche Partnerschaften trotzdem nicht segnen oder trauen werden, weil sie dem Wort Gottes vertrauen und gehorchen.

Wir schätzen die Freiheit, die wir in unserem Land haben. Wir bitten Gott und arbeiten dafür, dass diese Freiheit erhalten bleibt. Allerdings hat Jesus seinen Nachfolgern nicht versprochen, dass sie ihren Glauben immer unter komfortablen Rahmenbedingungen leben können. Wenn uns die Freiheit nicht mehr zugestanden wird, wollen wir trotzdem Gott mehr gehorchen als den Menschen. (Apostelgeschichte 5,29) Jesus Christus hat uns zugesagt: „Ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende“ (Matthäus 28,20). Darauf verlassen wir uns. Soli Deo Gloria!